(Nach einer Woche im Krankenhaus und einer Woche Erholungsphase kommen jetzt wieder ein paar Beiträge.)

Jeder kennt sie, Free to Play Spiele. An sich ein nobles Konzept, man entwickelt ein Spiel und lässt es andere kostenlos spielen. Da aber nichts wirklich kostenlos ist, kommen auch Free to Play Spiele mit einem Preis.

Bei Free to Play denken viele an zwei Kategorien von Spielen, leider zeigen diese, wie man es nicht machen soll.

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Despair, der Name ist Programm

Dank Steam haben wir alle Zugriff auf all die schönen und guten Spiele, aber wer genauer sucht, der wird auf die dunkle Seite der Macht stoßen. Billige 1€ Spiele, die man nach einer Stunde wieder zurückgibt, weil man sie durchgespielt hat. Despair ist eines dieser Spiele.

Wenigstens ist der Name nicht irreführend, denn wenn man dieses „Horrogame“ spielt, ist man nachher wirklich verzweifelt. Aber warum ist „Despair“ so schlecht? Gute Frage! Man hat alles, was ein 5€ Spiel, das immer auf 1€ runter gesetzt ist, damit man es für ein Schnäppchen hält, braucht. Und das wären:

  1. Ein beliebiger „Game-Maker“ mit dem selbst zwei Affen ein Spiel „programmieren“ könnten. Zu erkennen ist dieser vor allem an seinem Titelbildschirm, schlecht eingefügten Notizen und Premade Assets. Um Geld zu sparen, kann man auf die kostenlose Variante zurückgreifen.
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    Hier ein verräterischer Titelbildschirm
  2. Das Setting: Vorzugsweise wird ein Krankenhaus/Irrenhaus , ein Gefängnis oder eine Untergrundanlage (hier eine U-Bahnstation) verwendet. Den Schauplatz der Wahl füllt man dann mit gestohl… geborgten Assets von anderen Entwicklern. Natürlich muss das ganze auch schön dunkel sein. Despair ist hierfür ein Vorbild für andere „Spiele“: Die U-Bahnanlage ist so dunkel, dass ich das Spiel zweimal neu starten musste, da mir die Batterien ausgingen. Wirklich meisterhaft.
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    Viel Glück, sollte die Taschenlampe ausgehen
  3. Die richtige Steamstore Beschreibung: Natürlich muss man sein Werk auch richtig bewerben. Eine mit Google Übersetzer generierte Nachricht eignet sich dafür bestens. Gelegentliche Grammatikfehler können ruhig ignoriert werden, man kauft das Produkt ja nicht für die Beschreibung. Da das Spiel eh keinen fast keinen Text beinhaltet, kann man hier auch keine Fehler machen.despair.PNG
  4. Zum Schluss benötigt man noch die passende Geschichte: Damit man nicht nur dumm in der Gegend umherirrt ist eine spannende Story nötig. Da das Ausdenken einer solchen Geschichte aber zu viel Arbeit wäre, wählt man einfach aus einem Katalog an tollen Handlungen aus. Da gäbe es den bösen Geist, die allzeit beliebte Horrorfigur aus dem Internet, einen verrückten Serienmörder, etc. Ist das auch noch zu viel Aufwand, kann man einfach einen zufälligen „Antagonisten“ ins Spiel packen, der verfolgt den armen Spieler dann, bis dieser entkommt oder keine Lust mehr hat.
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    Das gruselige Geistermädchen, ein Klassiker

    Hat man alles zusammen, kann man sein Spiel verkaufen.

Kennt ihr andere solcher versteckten Wunder auf Steam? Ich nehme gerne Wünsche an.

Welcome to the family, son | Resident Evil 7, der Horror kehrt zurück

Vorerst eine wichtige Anmerkung: Vor einiger Zeit wurde ich von den Besitzern von GameZINE.de benachrichtigt. Sie fragten mich, ob ich Interesse hätte, für ihre Internetseite zu schreiben, natürlich würde ich dafür auch eine angemessene Gegenleistung erhalten. Anfangs lief alles gut, mir wurden regelmäßig Berichte zugeschickt und meine Artikel kamen ziemlich gut an. Teilweise brachten meine Artikel viel mehr Traffic auf die Seite, als der Rest, der veröffentlicht wurde. Langsam wurde mir das ganze aber suspekt. Weiterlesen

Die andere Seite des Krieges | This War of Mine

Wenn es in Spielen um Krieg geht, sieht man meistens nur die Seite der Soldaten, der „Helden“.  Aber Krieg betrifft nie einfach nur Soldaten, die andere Seite, die der Bürger und eigentlich unbeteiligten Bürger wird oft ignoriert. In „This War of Mine“ wird einem diese Seite aber gezeigt. Man muss einer Gruppe von Zivilisten helfen, einen Krieg zu überleben.

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Endlich

Seit Ende November warte ich bereits. Meine Grafikkarte war ja im Eimer, darum habe ich sie zum Händler zurück geschickt. Ewig lang kam keine Antwort, letzte Woche habe ich dann mal wieder nachgefragt und endlich mein Geld bekommen. Die hätten mich schon ewig lange anschreiben können, haben aber gewartet, bis ich sie anschreibe. Nice. Jedenfalls konnte ich endlich meine neue Grafikkarte kaufen und morgen kommt sie an. Das bedeutet natürlich, dass es auch hier wieder lebendiger wird. Tut mir wirklich leid, dass es hier so still war.

Der Junge ohne PC

Es war einmal ein Junge aus Bayern, der verbrachte viel Zeit am PC. Egal ob mit Freunden oder alleine, er fand immer etwas zu spielen. Eines Tages passierte etwas seltsames. Mitten im Spiel wurde sein Bildschirm schwarz, der Ton begann zu stottern und er musste seinen PC neu starten. Der Junge stufte dieses Geschehen als einmaligen Zwischenfall ein. Jedoch passierte dies immer öfter, zuerst nur bei neuen Spielen, dann schon bei Stardew Valley, letztlich passierte es auch, wenn er einfach nur das Internet erkundete. Der Junge war darüber erbost, er konnte seinen PC nicht mehr benutzen.

Er versuchte alles. Der Arbeitsspeicher wurde verlegt, die Grafikkarte neu eingesteckt und das Netzteil wurde ausgetauscht. Er setzte seinen PC sogar zurück. Es half alles nichts. Als er aber erneut ein paar Testprogramme laufen lies, passierte es! Der PC startete während des Grafikkartentests neu! Jedoch für er nicht mehr hoch, die BOOT_DEVICE LED begann zu leuchten. „Es muss an meiner SSD liegen“, dachte sich der Junge. Er war kurz davor seine SSD auszutauschen, als ihm Zweifel kamen. Er schaltete den PC erneut ein, der Bildschirm blieb schwarz, nun sah er jedoch, dass sich die Lüfter seiner Grafikkarte nicht drehten. Er baute sich aus und siehe da! Der PC fuhr normal hoch. Er musste damals die LED stecker vertauscht haben. Er packte seine Grafikkarte also ein und sendete sie auf die Reise zurück zum Händler. Jetzt kann er seinen PC wieder nutzen, zum Schreiben und zum Spielen, wenn auch nur begrenzt.

Auf eine Antwort des Händlers wartet der Junge aber immer noch. Bis dahin muss er wohl ohne Grafikkarte seine Zeit verbringen. Wie die Geschichte weiter geht steht noch in den Sternen, eins ist jedoch gewiss. Der Junge, der bin ich.