Von wegen Minecraft Nachmache | Terraria-Review

Terraria erschien 2011 erstmals für den Pc.

Wer das 2011 erschienene Terraria zum ersten Mal spielt, wird sich anfangs denken, es handle sich um eine Minecraft Nachmache. Dabei handelt es sich beim Sidescroll-Abenteuer von „Re-Logic“ viel mehr um ein eigenständiges Spiel, mit der Minecraft Grundidee, seiner Fantasie freien Lauf zu lassen und seine Welt selbst gestalten. Schon nach den ersten 20-30 min. Ingamezeit wird man erkennen, dass Terraria sich viel mehr auf das Kämpfen, als auf das Bauen konzentriert. Natürlich kann man, wenn man sich nicht gerade mit haushohen Bossen oder Dämonen rumschlägt, sein Haus bauen. Das Eigenheim ist sogar relativ wichtig, denn ohne Haus ohne Zimmern, können auch keine NPCs wie Händler oder Krankenschwestern einziehen. Diese Nicht-Spieler-Charaktere helfen ungemein durch den Verkauf von Rohstoffen oder Einzelteilen, die man für mächtige Waffen oder Rüstungen braucht, denn es ist nicht alles Friede Freude Eierkuchen.

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Mit etwas Geduld, kann viel erreicht werden.

Das Bauen an sich ähnelt dem von Minecraft sehr, man sammelt Baumaterial und baut sich ein Eigenheim. Mit Dekorationen lassen sich Häuser verzieren und wer besonders fleißig ist, kann später ein riesiges Schloss ein Eigen nennen, wobei man allerdings auch seine Bewohner nicht vergessen darf. Diese lassen sich nämlich gerne von Gegnern töten, was man aber mit Fallen oder speziellen Häusern ohne richtigen Ausgang verhindern kann.

Die Landschaften, die man in Terraria erkunden kann.

 


Die Welt von Terraria hat aber auch seine Grenzen, so kann man festlegen ob man auf einer kleinen, einer mittel großen oder einer großen Welt spielen will. Diese Welt könnte bunter nicht sein, neben seinen unterschiedlichen Biomen (z.B. Wüste oder Regenwald), bietet Terraria auch fliegende Inseln oder die Höhle als Spielraum. Jeder Abschnitt stellt eine andere Herausforderung mit neuen Gegner dar wirft dem Spieler mit immer neuen Überraschungen an den Kopf.

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Manche Events sind etwas verrückter.




Wie die meisten anderen Abenteuer-Spiele hat auch Terraria seine Monster. Während man sich anfangs noch mit Schleimen und Zombies rumärgert kämpft man, ehe man sich versieht gegen gigantische Mechawürmer oder eine Pflanze die scharf auf eure Eingeweide ist. Dabei gilt natürlich: Stärkere Gegner bringen stärker Waffen, mit denen man dann den nächst stärkeren Gegner tötet. Für die Hardcore Spieler bietet Terraria auch eine Dauertod Funktion, sprich: Wer stirbt verschwindet von der Bildfläche. Auch NPCs werden nicht geschont, diese spawnen aber nach einiger Zeit wieder. Um eure computergenerierten Freunde zu beschützen, könnt ihr die Bestien auf verschiedenste Arten töten, sei es mit einem Schwert, Bogen oder mit Magie, für jeden ist etwas dabei.

Wer denkt Terraria wäre schnell ausgelutscht irrt sich jedoch gewaltig. Nachdem der vermeintliche Endgegner bezwungen wurde, wird der Hardmode aktiviert. Hierbei werden sehr viel stärkere Gegner und Ausrüstungsgegenstände hinzu gefügt. Es kommen auch zwei neue  Biome hinzu, die wenn sie nicht in Schach gehalten werden, eure ganze Welt einnehmen.
Selbst verständlich  müsst ihr nicht alleine in eurer Welt leben, es gibt auch einen Mehrspieler Modus, bei dem man entweder mit oder gegen andere Spieler kämpft. Dieser unterscheidet sich kaum von Singleplayer Spiel einzig die Monster Spawnrate ist erhöht. Durch Plug-Ins kann man ihn aber modifizieren, z.B. kann man Job-Systeme hinzufügen, es gibt zahllose Möglichkeiten. Einziger Nachteil ist das komplizierte Verfahren, das man durchführen muss, um seinen eigenen Server zu erstellen (außer man nutzt Hamachi).  Es lohnt sich vor allem später im Spiel, wenn die Bosse stärker werden, sich mit Freunden zu verbünden.

Zum Schluss wäre noch zu erwähnen, dass es auch eine Konsolen Version und Smartphone gibt, von denen ich lediglich weiß, dass es wenige Gegner und Gegenstände mehr gibt. (Ihr könnt in den kommentaren mehr darüber schreiben, das ich mich damit nicht auskenne.)

Fazit:

  • Sidsecroller-Abenteuer Spiel, mit der Grundidee Minecrafts
  • Viele Ausrüstungsgegenstände
  • Viele Biome
  • Abwechslungsreiche Gegner
  • Solider Multiplayer

Hier könnt ihr Terraria kaufen.

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