Hätt ich mir doch besser nen Kaugummi gekauft | Caster Review

Wisst ihr, manchmal schau ich zu den Steam Angeboten, in der Hoffnung ein gutes Spiel günstig zu bekommen, also scrolle ich mit meinen restlichen 28 ct. Steam-Guthaben durch den Store und sehe ein Spiel namens „Caster“ es hatte gute Bewertungen und kostete nur 14 ct., da es im Angebot war, da kaufte ich es also. Ich hätte mir doch lieber einen Kaugummi für 10 ct. kaufen sollen.


Der Titel Bildschirm sah noch vielversprechend aus, doch schon bei der 2015-06-04_00008Charakterauswahl wurde mir klar, dass kann kein gutes Ende nehmen. Die Modelle der beiden auswählbaren Figuren sahen für ein Spiel, dass 2009 erschienen ist doch schon relativ schlecht aus, so wie der Rest des Spiels aber ich denke ja, dass Grafik nur zweitrangig ist, jedoch ist das Gameplay auch nicht recht viel besser. Eigentlich wurde mir ja schnelles und actionreiches Gameplay versprochen, man kann sich zwar extrem schnell bewegen, aber die meisten Angriffe sind einfach viel zu langsam und die einzigen Fähigkeiten die man je benutzt sind der Sprint, die Eruptor-Fähigkeit und der zielsuchende Seeker.

Jede Level beginnt mit einer kurzen Einweisung, die entweder „Sammle irgendwelche Energiekugeln oder so’n Scheiß“, „Töte alle Falanx“ oder „Riskiere dein Leben um so ’nen scheiß Baum zu retten“ lautet, Falanx sind übrigens Aliens, die die Erde erobert 2015-06-04_00009
haben, oder so’n Scheiß. Die Level sehen auch alle recht einfallslos aus, deshalb werde ich nicht weiter darauf eingehen, sondern noch etwas über das Gameplay sagen. Wie bereits erwähnt ist schnelles Gameplay, eigentlich nur mit den Zielsuchgeschossen möglich, deshalb wird man schnell die Lust am Spielen verlieren, da jedes Level eigentlich daraus besteht, mit seinem viel zu schnellen Sprint irgendwo hin zulaufen, während man seine linke Maustaste gedrückt hält um zu schießen, einige Level kann man sogar in unter einer halben Minuten beenden, das meinten sie wahrscheinlich mit „schnellem Gameplay“, eine Herausforderung besteht darin einen Berg zu erklimmen, ohne Grund, man muss nicht mal Gegner besiegen. Jedenfalls habe ich dafür 8 Sekunden gebraucht, da ich einfach mir meinem Sprint die Wand hoch gelaufen bin. Jedenfalls wollte ich nicht mal wissen, wie der Rest von Caster aussieht und ich habe ab der Hälfte von Kapitel 2 aufgehört zu spielen.

Dieses Spiel ist also nur für Leute, die 3€ zu viel haben, oder auch schlechte Grafik und unausgewogenes Gameplay stehen. Falls ihr dazu gehört, könnt ihr das Spiel HIER kaufen (PROTIP: Tut es nicht)

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Systemvoraussetzungen:

  • Betriebssystem: Microsoft Windows XP, Vista
  • Prozessor: 800 MHz oder besser
  • Speicher: 64 MB
  • Grafik: 16 MB Grafikkarte (GeForce 2 oder besser)
  • Festplatte: 32 MB frei
  • Sound: DirectX® kompatibel
  • Eingabe: Xbox Controller unterstützt
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Ein Gedanke zu “Hätt ich mir doch besser nen Kaugummi gekauft | Caster Review

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