Prepare to cry | Dark Souls Review

Dark Souls ist ja dafür bekannt, dass es extrem schwer ist. Aber stimmt das? Und wie gut ist das Spiel wirklich?

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Dark Souls gehört zu meinen absoluten Lieblingspielen und wurde von From Software entwickelt und von Bandai Namco Games veröffentlicht. Das 2011 erschienene Spiel ist dafür bekannt die Spieler mit seinem hohen Schwierigkeitsgrad herauszufordern. Aber wie schwer ist das Spiel eigentlich?

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Ist das Spiel zu… bist du zu…

Sicher, anfangs wird man noch oft sterben, aber eigentlich ist das Spiel auch nicht viel schwieriger als andere Games. Wer wachsam ist und weiß wann es besser ist zu rennen als zu kämpfen wird kaum Probleme haben. Deshalb ist das Spiel meisten nicht zu schwer, sondern die die sich ständig beschweren zu schlecht. Wenn einem das Spiel aber zu leicht ist, sollte man sich die Limbo Modifikation anschauen.

Aber genug dazu, ich will euch ja sagen, ob das Spiel gut ist oder nicht.

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Als ich Dark Souls kaufte konnte ich es kaum abwarten endlich zu spielen. Da ich die „Prepare to Die“ Edition für den PC besitze muss ich natürlich erst mal erwähnen, wie schlecht der PC Port war. Zu erst benötigte man „Games for Windows Live“ um das Spiel überhaupt spielen zu können und wenn man begann zu spielen fielen einem extrem viele Bugs und Glitches und sonstige Probleme auf. Zum Glück stellte Microsoft seinen Dienst ein und Steam übernahm seinen Platz. Vermutlich gab es auch einige Updates während ich nicht spielte, da das Spiel plötzlich viel besser wurde, dennoch gibt es noch ein paar Mängel.

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Versteckte Geschichten

Story wird man im Spiel anfangs nicht viel finden: Nachdem man aus dem Untoten Asyl geflohen ist, muss man beide Glocken der Erweckung läuten und das Herrschergefäß erlangen um schließlich gegen Gwyn zu kämpfen und das letzte Leuchtfeuer entfachen. Dark Souls ist aber bei genauerem hinsehen ein Spiel mit extrem viel Geschichte. Im Gegensatz zu anderen Spielen wird dem Spieler die Story nicht vor die Füße geworfen, man muss sie selbst finden. Wem alles zu Komplex ist wird geraten sich über das Internet zu informieren, so gibt es ganze YouTube Kanäle die die Geschichte der Souls reihe erklären, VaatiVidya ist ein solcher.

Die Steuerung des Spiel ist mit der Tastatur fast unmöglich, weshalb man unbedingt einen Controller benötigt. Kämpfen wird dann viel leichter, leider ist dann da immer noch die Kamera, die einem oft im Weg ist und so manchen Tod verursacht hat. Sieht man über all das hinweg, steuert sich das Spiel ziemlich gut, und Kämpfe laufen flüssig ab. In den verschiedenen Arealen trifft man auch auf verschiedenste Gegner, so kämpft man gegen standardmäßige Soldaten, untote Drachen oder gar ganze Hydras.

Wer ist hier der Boss?

2015-05-25_00003Der beste Teil von Dark Souls sind aber die Bosskämpfe, jeder läuft anderes ab und alle sind fordernd. Alle Bosse sind interessant und bieten viel Hintergrundinformationen, so haben sogar scheinbare Zwischenbosse viel zu erzählen. die meisten Obermotze wird man auch nicht auf einen Versuch töten können. Man muss sie sich ansehen und eigene Strategien entwickeln, so kann es sein, dass man um die 25 Versuche braucht um Gegner wie Ornstein und Smough zum ersten Mal zu besiegen. Hat man aber einen Bossgegner besiegt zeigt sich der beste Teil der Souls Reihe: Das Gefühl wenn man eine scheinbar unmöglich Hürde überwunden hat, das Gefühl des Triumphs und der Belohnung.

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Panorama Ausflug

Das Leveldesign ist eine weitere Stärke des Spiels. Alle Gebiete verlaufen flüssig miteinander und sind detailreich gestaltet. Von Schandstadt bis Anor Londo gibt es viel zu erkunden und geheime Pfade zu erkunden. Es gibt sogar ganze Level, die man leicht übersieht wenn man nicht aufpasst.

Dark Souls ist ein Spiel bei dem die Meinungen vieler Spieler auseinander gehen. Es gab anfangs sehr viele Fehler von denen jedoch so gut wie alle behoben wurden. Auch die Steuerung und die Kamera machen einem manchmal einen Strich durch die Rechnung. Trotzdem glänzt das Spiel mit einer unglaublich interessanten Welt und den besten Bossen, die man so finden kann. Die Dark Souls – Prepare To Die Edition für den PC erhält von mir deshalb 8 von 10 Punkten. Wer Multiplayer spielen will wird aber leider enttäuscht, da es kaum noch Leute gibt, die online Spielen, dafür gibt es noch haufenweise PvP Spieler in Dark Souls II.

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Systemvoraussetzungen

    • Betriebssystem: Windows XP , Windows Vista, Windows 7, oder neuer
    • Prozessor: Intel Core 2 Duo E6850 GHz+ or AMD Phenom II X2 545 3.0 GHz+
    • Speicher: 2 GB
    • Festplatte: 8 GB
    • Grafikkarte: GeForce 9800 GTX+ or ATI Radeon HD 4870+
    • DirectX®: 9.0c
    • Sound: Direct Sound kompatibel
    • Microsoft Xbox 360® Controller for Windows® (oder äquivalent) empfohlen

2 Gedanken zu “Prepare to cry | Dark Souls Review

  1. Gute Review :). Ich würde nur noch anmerken wollen, dass man nicht gleich am Anfang die Flinte ins Korn werfen sollte, wenn man immer stirbt ;). Die Souls-Spiele haben halt generell einen ziemlich schweren Einstieg, bieten aber gleichzeitig eine sehr steile Lernkurve.

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