Dark Souls 2 Scholar of the First Sin

Endlich ist sie da: Meine Dark Souls 2 Review. Und als jemand, der Dark Souls 1 in und auswendig kennt, war ich sehr gespannt, was der zweite Teil zu bieten hat. Diese Review könnte einige Spieler hinsichtlich der Bosse spoilern.

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Als ich Dark Souls 2 gestartet habe und zum ersten Mal Majula erreicht habe, wurde mir klar, wie schön dieses Spiel ist. Ich habe die Scholar of the First Sin Edition, sprich alle DLCs und eine Driect X 11 Version des Spiels, und diese kann sich wirklich sehen lassen.

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Die Fackeln des Spiels sind die wohl besten Fackeln, die ich je in einem Spiel gesehen habe. 10/10 would torch again.

Im Vergleich zu Dark Souls ! wurde einiges geändert, man kann nun mit Asketenleuchtfeuern die Feinde stärken, noch bevor man ins New Game + kommt, das Parieren  wurde verändert, wobei mir das Parieren im ersten Teil besser gefallen hat, man kann Leitern nun auch runter Springen, und vieles mehr. Wer also Dark Souls 1 gespielt hat wird sich an einige Änderungen gewöhnen müssen.

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Der Schrein von Amana. Eine umwerfend schöne Gegend.

Aber nun zum Teil, der die Souls Reihe zu dem macht, was sie ist: Der Schwierigkeitsgrad. Hier muss ich sagen, dass ich zuerst enttäuscht war. Mir kamen die Bosse viel zu leicht vor, die meisten hatte ich spätestens beim dritten Versuch schon besiegt, dann fand ich aber einen bestimmen Schrein. In Majula gibt es einen Schrein, der es möglich macht, einen Eid zu leisten, der den „Hard Mode“ aktiviert. Man teilt weniger Schaden aus, nimmt aber mehr und man kann keine Phantome mehr beschwören. Für alle, die also das richtige Dark Souls Feeling wollen, empfiehlt es sich also diesen Schrein auf zu suchen.

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Der alte Eisenkönig ist ein heizt einem ganz schön ein.

Eins hat sich jedoch nicht geändert: Der Spieler muss sich sein Wissen selbst aneignen. Man bekommt zwar mehr Informationen als im Vorgänger, jedoch ist die Welt von Drangleic um einiges größer und bietet viel mehr Lore als Lordran.

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Der Verkommene ist nur einer der vielen Bosse im Spiel. Dark Souls 2 bietet viel mehr Bosse als sein Vorgänger.

Was mir richtig gut gefallen hat ist die Tatsache, dass es viel mehr Geheimnisse und optionale Bosse und Questlines gab, König Vendrick zum Beispiel. Nun bin ich halbwegs mit meinem Durchgang im NG+ fertig und habe vieles entdeckt, was mir beim ersten Durchlauf gar nicht aufgefallen ist, z.B. kann man den Henkerswagen auch töten, indem man ihn so lange mit Zauber beschießt, bis das Pferd den Sprung über die Grube nicht mehr schafft und man es in den Tod stürzen kann.

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In „Crown of the Ivory King“ erwartet euch jede menge Schnee und Chaos

In Sachen DLCs gibt es auch einige Sachen zu erzählen. Es gibt insgesamt 3 DLC, in denen es 3 Kronen zu sammeln gibt. Die des „Ivory King“, die des „Sunken King“ und die des „Old Iron King“. Die DLCs sind im Vergleich zum Hauptspiel um einiges schwerer und anfangs auch nicht direkt als DLC zu erkennen. Ich gurkte zum Beispiel ewig lang in „Crown of the Old Iron King“ rum nachdem ich den alten Eisenkönig besiegt habe, da ich dachte es wäre Teil des Hauptspiels. Erst beim Rauchritter wurde mir klar, ich habe Stundenlang das DLC gespielt. Zudem sind die DLCs auch inhaltlich sehr verschieden. „Crown of the Old IronKing“ spielt in einer Landschaft voll Asche und Feuer,“Crown of the Sunken King“ in einer versunkenen Stadt, die Atlantlis ähnelt, nur ohne Wasser und „Crown of the Ivory King“ in einem Land, das mit Schnee und Eis bedeckt ist. In letzterem findet man auch eine der schönsten und tötlichsten Landschaften des Spiels, das „Eisige Umland“.

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Die Arena des letzten Bosses von „Crown of the Ivory King“

Zum PvP Aspekt kann ich nicht viel sagen, da ich fast nie gegen andere Spieler gespielt habe.  ¯\_(ツ)_/¯

Abschließend kann ich sagen, dass Dark Souls 2 Scholar of the First Sin durch wunderschöne Grafik und eine große Welt überzeugen kann. Der Schwierigkeitsgrad wurde zwar etwas zurück geschraubt ist aber immer noch sehr hoch, vor allem in den DLCs. Viele alternative Bosse und Geheimnisse rechtfertigen auch mehrere Durchläufe des Spiels, das ohnehin schon viel Spielzeit beinhaltet. Daher gibt es von mir 9/10 Punkten. So darf sich Dark Souls 2 zu absoluten Lieblingsspielen gesellen.

Mit dem Release von Dark Souls 3 am 12. April bin ich natürlich bis ins unendliche gespannt.

Dark Souls II: Scholar of the First kann man HIER kaufen.

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Systemanforderungen

MINIMUM:

    • Betriebssystem: Windows 7 SP1 64bit, Windows 8.1 64bit
    • Prozessor: AMD® A8 3870 3,6 Ghz or Intel® Core ™ i3 2100 3.1Ghz
    • Arbeitsspeicher: 4 GB RAM
    • Grafik: NVIDIA® GeForce GTX 465 / ATI Radeon TM HD 6870
    • DirectX: Version 11
    • Netzwerk: Breitband-Internetverbindung
    • Speicherplatz: 23 GB verfügbarer Speicherplatz
    • Soundkarte: DirectX 11 sound device

EMPFOHLEN:

    • Betriebssystem: Windows 7 SP1 64bit, Windows 8.1 64bit
    • Prozessor: AMD® FX 8150 3.6 GHz or Intel® Core™ i7 2600 3.4 GHz
    • Arbeitsspeicher: 8 GB RAM
    • Grafik: NVIDIA® GeForce® GTX 750, ATI Radeon™ HD 7850
    • DirectX: Version 11
    • Netzwerk: Breitband-Internetverbindung
    • Speicherplatz: 23 GB verfügbarer Speicherplatz
    • Soundkarte: DirectX 11 sound device
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Ein Gedanke zu “Dark Souls 2 Scholar of the First Sin

  1. Heyhey, schöne Rezension. Gut zu hören, dass Scholar of the First Sin einen runden Gesamteindruck macht: Ich hab damals Dark Souls 2 für die PS3 gekauft und die DLCs jeweils einzeln nach Erscheinen gespielt. Die DLC-Gebiete sind, wie schon bei DS1 oder Bloodborne, ganz klar die besten Teile des Spiels. Mein einziger wesentlicher Kritikpunkt am Grundspiel war, dass die Welt nicht mehr so verschachtelt und vertikal war wie im Vorgänger, aber dafür konnte das Level Design in den DLCs voll überzeugen.

    Ich find deine Kritik am Schwierigkeitsgrad ganz spannend: Meine Theorie ist, dass der erste Souls-Teil, den man so in die Hand nimmt, sich erst unüberwindbar anfühlt, bis man irgendwann den Bogen raus hat. Mit dem Wissen und Muskelgedächtnis fällt das nächste Spiel dann viel leichter. Als ich nach DS1 mal Demon’s Souls angefangen habe, hat sich das für mich sehr viel einfacher angefühlt. Ein Kumpel von mir hat mit Bloodborne angefangen und ist dann in Dark Souls 2 nicht weit gekommen, weil es sich im Vergleich dazu viel langsamer und schwerfälliger spielt. Was Dark Souls 2 da aber besser als jeder andere Teil der Reihe macht, ist der „anpassbare“ Schwierigkeitsgrad: Zum einen gibt es den von dir genannten „Hard Mode“-Eid und die Asketen-Leuchtfeuer, zum anderen verschwinden die Gegner nach einer gewissen Zahl von Toden permanent aus der Spielwelt und das sehr offene Weltendesign lässt den Spieler in seinem Tempo die Gebiete in recht beliebiger Reihenfolge spielen. Ich bin ja mal gespannt, wie sich unsere Eindrücke von Dark Souls 3 unterscheiden. Get Hype! 🙂

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