Life is Strange (Spoiler)

Nachdem ich bereits eine spoilerfreie Review geschrieben habe, werde ich hier nur auf meine Meinungen zu den Ereignissen des Spiels teilen. Ich werde auch auf weitere Screenshots verzichten.

Hier möchte ich noch einmal folgendes sagen:

Life is Strange behandelt einige Themen, darunter auch Mobbing, Suizid und Drogenmissbrauch, falls ihr oder jemand, den ihr kennt von einem dieser Themen betroffen ist könnt ihr jederzeit mit jemanden reden, es wird jemand für euch da sein. Für mehr Informationen könnt ihr die von Life is Strange bereitgestellte Infoseite aufrufen, hier findet ihr Nummern, die ihr anrufen könnt.

Nun legen wir los.

Wie vorhin schon gesagt wurde mir klar, auf was auf mich wartet, als Max das Klassenzimmer zum ersten Mal verlässt. Die Liebe zum Detail, die Musik und das „Feeling“ alles war perfekt.

Zuerst dachte ich, Life is Strange würde sich nur um Teenieprobleme drehen, jedoch änderte das anfangs super fröhliche Spiel sein Gesicht. Anfangs war alles super, neue Schule, Chloe das Leben gerettet, was will man mehr? Doch für jeden schönen Moment gibt es auch traurige. Kates Selbstmord(versuch),  den Todeswunsch der „anderen“ Chloe (Hier wurde ich das erste mal richtig traurig) etc.

Die anderen Leute in Arcadia Bay wirken zwar etwas Stereotype, man fühlt sich aber so, als würde man jeden persönlich kennen. Freundschaften entwickeln sich oder werden auf die Probe gestellt. Einer meiner Lieblingscharaktere war David, anfangs wirkt er eher wie ein Arschloch, je mehr man darüber nachdenkt und mit ihm redet, je mehr merkt man, dass er es nicht leicht hat und nur alle beschützen will. Zum Schluss fand ich ihn sehr sympathisch und und habe sogar Partei für ihn ergriffen.

Ich muss auch zugeben, die Tatsache, das Jefferson ein Psychopath ist und hinter Rachels verschwinden steckt hat mich doch sehr überrascht. Nie hätte ich nach der Durchsuchung von Nathans Zimmer daran gedacht ihn zu beschuldigen.

Jetzt noch etwas zu den Enden. Mir persönlich hat es gefallen, das es kein wirkliches Happy End gibt. Entweder lässt man seine beste Freundin sterben oder man löscht ganz Arcadia Bay aus. Ersteres hielt ich für das „bessere“ Ende, da man die ganze Zeit versucht jedem zu helfen schien es unpassend alle sterben zu lassen, auch wenn das heißt, dass Chloe sterben wird.

 

LiS hat viele Momente, in denen man sich fragt, „Es ist zwar nur ein Spiel, aber was, wenn ich diese Entscheidung in echt treffen müsste?“. Würde man Chloes Wunsch zu sterben nachgehen, würde man es verkraften, William noch einmal gehen zu lassen? Das Spiel lässt einen viel über sich und das Leben nachdenken. Man muss seine Entscheidungen akzeptieren, man kann nicht immer und immer wieder die Zeit zurück drehen, man soll sein Leben genießen, man sollte sich aber auch mal fragen „Was wenn ich damals anders entschieden hätte?“, als dies versucht Life is Strange einem klar zu machen.

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