Die beste Erfindung seit Brot in der Dose

Wir haben jahrelang gewartet, Kriege wurden geführt, Konflikte entbrannten und die Welt war gespalten. All dies ist nun vorbei, denn es ist endlich dar. Wichtiger als die Erfindung der Dampfmaschine und des Buchdrucks zusammen. Watt und Gutenberg sehen wie Amateure neben den Erfindern der größten Innovation der Menschheit aus. Ganz richtig, PokémonGo ist endlich zu uns gekommen.

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Und das schon seit Mittwoch, ich hatte nur keine Zeit zu schreiben.

Da Grundprinzip von PokéMongo ist wie folgt: Man geht raus in die Stadt oder Natur und sucht dort Pokémon. Eigentlich ganz einfach, aber warum wurde das so gehyped? Nun, das hat sicherlich viele Gründe, vor allem die Nostalgie der 90’er Kids, die das schon immer machen wollten. Jedoch kam die App bei so gut wie jeder Altersgruppe extrem gut an und wurde so zum Megaknaller. Sogar in Nordamerika gehen die Kinder jetzt raus. Jetzt sei dahingestellt, ob das wirklich so gut ist. Aber nichts desto trotz, die App ist gut, sehr gut, hat aber auch viele Mängel.

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PokéMango verfolgt stetig eure Position über GPS und platziert einen so auf seiner Map, hier werden nun Pokéstops und Arenen verteilt, die meistens an Sehenswürdigkeiten zu finden sind, welche Pokémon in der Nähe sind sieht man unten rechts. Screenshot_2016-07-18-12-08-43
Tippt man auf den Balken öffnet sich ein Fenster mit allen in der Nähe befindlichen Monster, die Entfernung zum Spieler wird durch Pfotenabdrücke dargestellt, je weniger umso näher ist das entsprechende Pokémon. Bei mir ist diese Anzeige jedoch fehlerhaft, da sie immer drei Pfoten anzeigt und Pokémon, die eigentlich schon außerhalb meiner Reichweite sind immer noch angezeigt werden, dies aber nicht von Anfang an der Fall. Geht man jetzt aus diesem Fenster, sieht man das ausgewählte Pokémon unten rechts im Balken, pulsiert dieser geht man in die richtige Richtung.

Hat man das Pokémon gefangen wird es dem Pokédex hinzugefügt und man sieht seine verschiedenen Werte. Die WP (Wettkampfspunkt), die angeben wie stark ein Pokémon ist, seine KP (Kraftpunkte, Leben), sein Gewicht und seine Größe. Letzteres kann auch in XL bzw. XS vorkommen, dies hat aber vermutlich keine Auswirkungen auf das Pokémon.

Zudem kann man hier sein Pokémon mit Bonbons und Sternenstaub auf leveln oder Entwickeln. Beide Materialien erhält man beim Fangen von weiteren Monstern.

Für diesen Vorgang werden ständig GPS und Mobile Daten benötigt was zur Folge hat, dass man extrem viel Akku und Datenvolumen verbraucht, darum wurde für die meisten Screenshots auch die GPS Funktion meines Handys ausgeschaltet. Es soll aber am enormen Akkuverbrauch gearbeitet werden, ein Tipp zum Akkusparen: Beim Pokémon fangen die AR Ansicht einfach ausschalten.Screenshot_2016-07-18-14-28-33

Arenakämpfe sind leider nicht so, wie man sie sich vorstellt. Zuerst wählt man eins von drei Teams: Rot, Gelb oder Blau. Hat man das gemacht kann man Kämpfen und Trainieren. In Kämpfen muss man den Bildschirm an tippen und einen Angriff auszuführen, wischen um auszuweichen und gedrückt halten für einen speziellen Angriff. Hier wurde leider auf die rundenbasierte Kampfweise aus den Handheldspielen verzichtet.

Aber was wäre eine App, wenn es nicht auch Microtransactions gäbe? Im appeigenen Shop von Pokébongo kann man sich Pokébälle, Lockmodule, Rauch und mehr kaufen. Einige der Items, vor allem Pokébälle, erhält man aber überwiegend von Pokéstops. Hier erhält man auch die Pokémoneier, die nach einer gewissen Anzahl von zurückgelegten Kilometern schlüpfen. Dies ist auf dem Land leicht zu bewerkstelligen, leider gibt es auf den ländlichen Regionen kaum Pokémon oder Pokéstops, da die App anscheinend eher auf Stadtmenschen ausgelegt ist. Bitte Niantic, lasst und arme Landeier nicht außer Acht.

Damit wäre das wichtigste über Pokékongo, die App, die mich in den letzten 4 Tagen fast 60 km laufen lies, gesagt. Das Konzept ist super und macht süchtig, an der Umsetzung könnte man noch etwas feilen, die größten Probleme sind aber auf technischer Seite zu finden: Serverabstürze und Bugs hemmen das Ash Ketchum Feeling.

Hier noch zwei Bilder, die ich nicht umsonst hochgeladen haben wollte.

(P.S.: Waddup kommt dann erst wieder am Sonntag)

Ein Gedanke zu “Die beste Erfindung seit Brot in der Dose

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