Ein Rückblick auf Skyrim

Heute vor fünf Jahren wurde ein Spiel namens Skyrim veröffentlicht, es wurde von Kritikern und Spielern gleichermaßen gelobt und war fast ein Pflichttitel, den man in seiner Bibliothek haben musste. Aber wie sieht es jetzt – 5 Jahre später – aus?

Das Abenteuer von Skyrim beginnt mit der Fast-Hinrichtung des Drachenbluts, also des Spielers. Man wird aber durch einen mehr oder weniger glücklichen Zufall gerettet und kann jetzt Himmelsrand in all seiner Pracht erkunden.

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Das Spiel ist sehr detailreich und man verliert sich schnell in der überzeugenden Welt von Himmelsrand. An jeder Stelle gibt es was zu entdecken und die Liste und Unternehmungen scheint endlos zu sein. Zudem kann das Spiel sehr mit den kleinen Dingen überzeugen, z.B. die Abkürzungen an den Enden der Höhlen.

Durch den enormen Skilltree der von Einhandwaffen über Zerstörungszauber zum Schmieden reicht wird es auch nicht eintönig, da man sich immer anpassen muss, um alle Skills zu maximieren. (Mit Ausnahme von Schmieden, wer will schon über 100 Eisendolche schmieden?) So wird man leicht dazu verleitet das Spiel öfters durch zu spielen, mal als Krieger, dann wieder als Magier und dann noch als Bogenschütze und und und…

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Auch die DLCs bieten viel für ihr Geld, lediglich Hearthfire scheint etwas unnötig, da es eher einer Mechanik gleicht, die eigentlich von Anfang an dabei sein hätte sollen. So bietet Dawnguard aber neue Gebiete, Waffen, Quests und sogar die Möglichkeit ein Vampirfürst zu werden. Dragonborn kann dies mit einer komplett neuen Map trumpfen.

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Im Nachhinein wurde mir aber klar, dass Skyrim zwar ein wirklich sehr gutes Spiel ist, nur ist es leider auch sehr verbuggt. Schon in den ersten Minuten, während der Kutschfahrt wurde mir das wieder klar, als plötzlich ein Pferd an mir vorbei flog. Auch sehen die Texturen sehr matschig aus, man könnte dies zwar durch das gratis HD-Texturen Paket verbessern, jedoch sorgt dies für noch mehr Bugs. Und hier kommt der eigentlich Grund warum Skyrim so beliebt ist in Spiel. Die Mods. Egal was man will, es gibt eine Mod dafür. Ihr wollt besser Grafik? Kein Problem. Neue Begleiter? Klar doch. Alle Drachen sollen Züge werden? Warum nicht? Es gibt nichts, das es nicht gibt.

Skyrim ist und bleibt ein Spiel, das man wohl immer spielen kann. Das Meisterwerk von Bethesda hat darum 9/10 Punkten verdient, auch noch nach 5 Jahren.

 

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3 Gedanken zu “Ein Rückblick auf Skyrim

  1. “ Und hier kommt der eigentlich Grund warum Skyrim so beliebt ist in Spiel. Die Mods“
    Der Beobachtung kann ich mich absolut nicht anschließen. Es ist weitaus mehr als „nur“ die Modmöglichkeit: Die Symbiose aus Skillsystem, Weltenbau, Freiheit und Spielbarkeit in Kombination mit der offenen Welt und eben jenen Mods. Die Beliebtheit auf die Mods zu reduzieren finde ich fast schon gemein 😉

    Was die Bugs angeht habe ich wohl Glück: Trotz diverser Mods habe ich keine Bugs beobachten können. 🙂

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    • Danke für das Feedback 🙂 Natürlich ist Skyrim auch ohne Mods ein sehr gutes Spiel, da ich mich aber darauf konzentrieren wollte, wie gut Skyrim heute noch ist musste ich fast auf die Mods beziehen, denn ohne Mods wären diverse andere Fantasyspiele (z.B. The Witcher 3) meiner Meinung nach um Längen besser als das Vanilla-Skyrim.^^

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  2. Bei Spielen wie Skyrim wünsche ich mir, dass ich alles was ich darüber weiß von meiner inneren Festplatte löschen und noch einmal die Faszination erleben könnte, welche mich bei dem Erstspielerlebnis gepackt hat. Da waren mir Bugs egal, die Grafik hat mich nicht gestört, es war einfach nur perfekt unperfekt.

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