Digital oder physisch?

Eine alte Frage, kauft man sich ein Spiel digital oder holt man sich eine physische Version davon? Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile.

Wenn es um die Frage geht, wie man seine Spiele kauft, bieten physische sowie digitale Versionen Vorteile, die die andere Variante nicht hat.

Vorteile digitaler Kopien

Der größte Faktor, der für digitale Spiele spricht ist natürlich die Tatsache, dass es viel einfacher und bequemer ist seine Spiele überall und jederzeit kaufen zu können. Man muss das Haus nicht verlassen und auch keine Lieferzeit abwarten.

Außerdem kann man Spiele, die man nur digital besitzt auch nicht verlieren, wobei dies eigentlich nur für Hanheldtitel relevant ist.

Manche Spiele bieten auch eine Crossplayfunktion an, man kann seine Spiele somit auf mehreren Geräten spielen und nicht an seine Konsole oder seinen PC gebunden.

Vorteile physischer Kopien

Physische Spiele sind überraschender Weise meist billiger als ihre digitalen Gegenstücke. Alien Isolation kostet auf Steam etwa noch immer 37€, im Laden erhält man es zum viel billigeren Preis zwischen 10€ und 20€. Zudem sind die Rabatte, die man auf physische Spiele erhält meist größer, was sie noch preiswerter macht.

Einige Spiele kann man auch verleihen oder wieder verkaufen, heutzutage ist das aber meistens nicht mehr möglich.

Der Punkt, weshalb ich den „altmodischen“ Weg bevorzuge ist aber der Sammelaspekt. Ich finde es einfach schöner eine richtige Sammlung vorzuweisen, man benötigt zwar genug Platz, aber ich liebe Steelboxverpackungen einfach zu sehr.

Auch können CDs und andere Datenträger hilfreich sein, sollte man langsames Internet haben. Auf diese Weise muss man nicht ewig warten, bis man seine Spiele heruntergeladen hat. Vorausgesetzt man kauft sich nicht Metal Gear Solid V und erhält nur einen 8 Mb großen Installer.

Letzten Endes kommt es aber auf persönliche Präferenzen an.

Wie bevorzugt ihr eure Spiele? Digital oder physisch?

 

4 Gedanken zu “Digital oder physisch?

  1. Früher war ich nicht unbedingt von digitalen Titeln überzeugt und habe in der Form nur dann Spiele gekauft, wenn es keine Alternative gibt. Heute sehe ich es etwas lockerer – da die Sammlung enorm gewachsen ist. Hätte ich sämtliche Spiele in einer Box-Version, stünden hier weit über Tausend Titel in Regaln. Zu viel für meinen Geschmack.

    Ich kaufe inzwischen meist nach Preis, da ich als Dreifachmama eh auf mein Geld achten muss. Am Ende wird´s daher meist digital, weil günstiger. Obendrein ist es – wie du auch schreibst – unabhängig. Ich kann spontan kaufen, dank schnellem Internet auch fix installieren und loszocken. In der Zeit bin ich in keiner Stadt – was mich obendrein fast 10 Euro Fahrgeld kosten würde. Dazu kommt dann schnell noch ein Eis für die Kinder, vielleicht Getränke, ne Brezel und schon war´s ein teurer Ausflug. 😉

    Es kommt aber auch heute noch vor, dass das Spiel X, Y oder Z unbedingt ins Regal muss. In der Regel dann, wenn ich eine Sammlerausgabe mag. Verglichen zu früher kaufe ich diese nur noch selten, aber pro Jahr kommen 2 bis 3 zur Sammlung dazu.

    Regalplatz verwende ich aber viel lieber für Schallplatten und Bücher. Ich höre nicht so gern digital Musik und ich lese bis heute nur Bücher in Buchform und niemals digital. Digital bleibt bei mir Fanfiction vorbehalten. Selbst die drucke ich mir bisweilen aus, wenn es lange Texte sind. Ich liebe es, wenn Autoren so etwas mit Bildern, ggf. YouTube Links etc. zur Verfügung stellen. Bücher und Musik sind für mich eine Art, den hektischen Alltag einer Dreifachmama zu entschleunigen. Höre ich Musik, dann meist sehr bewusst. Ich liebe dieses kleine Ritual des Auflegens der Schallplatte und tatsächlich leiste ich mir immer Mal wieder den Luxus, diese dann einfach nur zu hören, ohne nebenher etwas anderes zu tun. Eventuell begleitet von einem Kaffee – der bei mir auch entschleunigt. Den muss ich nämlich erst mahlen, aufbrühen, etc. Daher verbinde ich es gern mit Musik. 😉

    Aber hey, am Ende bleibt es ja jedem selbst überlassen, wie und wo er spiele kauft. Ich kann den Reiz einer Sammlung gut verstehen, da ich lange selbst so getickt habe. Der Wandel fiel mir durch meine Schreiberei auch relativ einfach, da ich bei Reviewmustern nicht immer die Wahl habe, ob ich einen Code möchte oder eine Box. Ich kam also vor Jahren zwangsläufig mit digitalen Titeln in Kontakt, die ich sonst nie in der Form erworben hätte. Dann nochmal kaufen? Nee, wäre ja Blödsinn. Irgendwann war dann eben diese Hürde erzwungenermaßen genommen und die Berührungsangst weg.

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  2. Obwohl ich versuche den Großteil meiner Spiele in ein Regal stellen zu können, besteht der größte Teil meiner Sammlung tatsächlich aus digitalen Kopien. Dies liegt daran, dass ich Indiespiele liebe und die kann man fast nie im Laden kaufen.

    Bei den Büchern und der Musik kann ich mich dir anschließen, ich kaufe meine Bücher nur im Laden, E-Books sind einfach nicht auf eine Ebene mit Papier zu stellen. Und obwohl ich gerne Schallplatten kaufen würde, habe ich leider keinen Plattenspieler (es wird aber schon über einen Kauf nachgedacht) weshalb ich wohl oder übel auf die CD zurückgreifen muss.

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  3. Hm, inzwischen gibt es auch im Indiebereich viel Retail. Aber dann oft nur als LE und zwangsweise teurer, nicht selten lange nach Release und unheimlich selten. Bisweilen gibt es dann nur einige Hundert oder Tausend Exemplare. Nichts, worüber man zufällig im Laden stolpert. Zum Teil ohne Import gar nicht erst zu bekommen. Indies in Boxen kann ein teures Vergnügen werden. Und dazu kommt dann die fehlende Auswahl bei der Plattform. Es gibt zum Beispiel etliches für die Switch Retail, aber nicht für PC. PC wird da gefühlt eh gern übergangen.

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  4. Digital, so wie alles bei mir. Meine Bücher sind digital, meine Musik beziehe ich digital, meine Filme schaue ich digital und meine Spiele sind mittlerweile auch nur noch digital vorzufinden. Die Vorteile sind für mich klar: ich habe digitales immer zu Hand, ich kann es nicht verlieren (okay es sei denn mein Account wird gehakt), ich kann schnell darauf zugreifen und es nimmt keinen Platz weg. Früher habe ich auch gerne Spiele, Filme und Musik analog gesammelt, heute stehen in meinem Regal nur noch ausgewählte Exemplare. Mein letztes analog gekauftes Spiel dürfte mittlerweile 3 Jahre zurückliegen. Vor kurzem habe ich tonnenweise alte CDs, DvDs und Spiele weggeschmissen, da es nur noch im Keller verstaubt ist.

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