Tha Hat Man: Shadow Ward | Achtung, der Hutmann kommt

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Kennt ihr noch Slenderman? Der hat gerade Konkurrenz bekommen, den Hat Man. Aber hat der Hat Man es drauf, einem Schauer über den Rücken laufen zu lassen? Nun, sagen wir einfach, dass der Hutmann nicht gerade furchterregendste Geselle ist.

In The Hat Man: Shadow Ward übernimmt man entweder die Rolle des Vaters oder der Mutter eines Mädchens, das aus einer Irrenanstalt(?) verschwunden ist. Nachdem man einen sehr netten Brief der Anstalt bekommen hat, die einen gebeten hat, nicht zu kommen begibt man sich dorthin. Schnell wird klar, dass etwas nicht stimmt und damit meine ich nicht, wie sich der Spielcharakter nach links oder rechts lehnt, wenn man am Laufen ist.

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Wie in Slenderman muss man auch hier Seiten eines Buches sammeln, sehr originell. Auf der Suche nach diesen Seiten irrt man durch ein zufällig erstelltes Level, hat man genügend gefunden, darf man in das nächste Gebiet. Da man entweder zu faul war mehr Räume zu entwerfen oder man nicht genügend Geld dafür hatte, kann es leicht passieren, dass man einfach drei mal durch den selben Gang läuft. Während man durch die Flure der wohl dreckigsten Irrenanstalt läuft, wird man vom Hat Man verfolgt. Leider ist der Hat Man etwas doof, vermutlich ist er deswegen in einer Irrenanstalt. Wenn er nicht gerade gegen eine Mauer läuft, scheint er ein Nickerchen zu machen. 90% der Zeit habe ich ihn nicht zu Gesicht bekommen. Und falls er mich doch erwischt hat, lag es daran, dass ich zufällig in einen Flur gelaufen bin und er um die Ecke stand.

Auch wenn die Atmosphäre des Spiels anfangs gruselig erscheinen mag, nach 5 Minuten ist man schon gelangweilt. Es macht nicht sonderlich viel Spaß, ewig nach der letzten Seite zu suchen, nur um dann völlig unverschuldet zu sterben und von vorne beginnen zu müssen.

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Die Grafik des Spiels ist nicht schlecht, aber auch nicht sonderlich gut, sie ist mit anderen Spielen der Preisklasse zu vergleichen. Dir Übersetzung von The Hat Man ist bestenfalls annehmbar, sowohl die deutsche als auch die englische. Jedoch gibt es in der deutschen Version keine Vertonung, was angesichts der englischen Synchronsprecher aber vermutlich besser so ist.

The Hat Man will den Spieler dazu ermutigen, mehrere Durchläufe zu spielen. Anscheinend wollen sie damit verhindern, dass man das Spiel zurückgeben kann, wenn man damit fertig ist. Auch macht es keinen Unterschied, ob man als Vater oder Mutter spielt, ein verzweifelter Versuch, das Spiel künstlich zu verlängern.

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Zuletzt möchte ich noch erwähnen, dass mir beim zweiten Durchgang so langweilig wurde, dass ich nur Screenshots vom ersten Gebiet gemacht habe. Nicht mal der Hat Man ist mir über den Weg gelaufen. Solltet ihr also mehr vom Spiel sehen wollen, schaut euch einfach ein Let’s Play an, da er Preis von 8,19€ viel zu hoch ist.

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