Into the Breach

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Riesige Roboter sind cool, riesige Monster sind auch cool. Riesige Roboter, die gegen riesige Monster Kämpfen sind dementsprechend auch cool.

Wenn man an einen Kampf zwischen Maschinen und Monstern denkt, dann fällt einem vermutlich der Film „Pacific Rim“ ein. Videospiele dieser Art gibt es leider nicht. „Into the Breach“ ist zwar kein First-Person Action Spiel, dafür aber ein sehr gelungenes isometrisches, rundenbasiertes Strategiespiel.

Into the Breach spielt einer Zukunft, in der die Menschheit durch enorme Monster, den Veks, bedroht wird. Gigantische Kampfroboter, die von Piloten gesteuert werden, stellen die letzte Hoffnung unserer Rasse dar.

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Vor Beginn einer jeden Kampagne kann man sich ein bereits erstelltes Squad aussuchen, oder seine eigene Gruppe mit den bereits freigeschalteten Mechs zusammenstellen. Jedes Squad hat hierbei seinen eigenen Playstil mit gewissen Vor- und Nachteilen.

Einige suchen den Direktkontakt mit den Gegnern und die anderen nutzen das Gelände, um die Veks los zu werden.

Hat man seine Gruppe ausgewählt, so wird man zuerst auf eine Insel geworfen und muss hier Missionen erledigen, bis die Veks zum Hauptquartier der Insel vordringen. Dieses muss man nun verteidigen und einen Alpha-Vek erledigen.

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Hat man zuvor die Missionen der Insel erfüllen können, so kann man sich vor dem Verlassen der Insel noch Upgrades für seine Panzer (oder die Powerkerne die man zur Inbetriebnahme der Upgrades benötigt), neue Piloten oder Energie für das Verteidungsnetzwerk kaufen.

Nun kann man auf die nächste Insel vordringen und der Vorgang wiederholt sich. Bei seiner ersten Mission, muss man die Insel noch in einer festgelegten Reihenfolge aufsuchen, später kann man die Insel beliebig ansteuern.

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Das Gameplay während den Missionen läuft rundenbasiert ab. Zuerst darf der Spieler handeln. Jeder Mech kann sich innerhalb seiner Reichweite bewegen und erhält eine Aktion. Bis auf die Bewegungsbefehle kann man seine Aktionen nicht rückgängig machen, ohne seinen einen Reset pro Mission zu verbrauchen, dieser dreht die Zeit bis zum beginn des Zuges zurück. Man sollte ihn sich also gut aufheben. Hat man seine Aktionen aufgebraucht, dann treten Karteneffekte in Kraft. Diese kommen in Form von Naturereignissen, wie etwa Überflutungen oder Feuerschaden vor. Danach sind die Vek an der Reihe, auch diese können sich bewegen und haben jeweils eine Aktion.

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Sie greifen entweder die Einheiten des Spielers oder Zivilgebäude an. Sollte sie letzteres tun, so kommt es vermutlich zu Verlusten in der Bevölkerung, dies senkt die Punktzahl, die man am Schluss bekommt. Zudem sinkt die Energie des Netzwerkes, fällt diese auf 0 hat man verloren. Zivilgebäude können aber durch Schilde, Eis oder das Verteidigungsnetzwerk geschützt werden. Hierbei steigt die Chance, dass Gebäude einen Angriff überstehen mit der Überladung des Netzwerks.

 

Sollte die Gesundheit eines Mechs aufgebraucht werden, so stirbt der zugehörige Pilot, der Mech selbst wir in den nächsten Missionen ohne Piloten gespielt.

Diese Art von Gameplay fühlt sich extrem belohnend an, besonders wenn man eine brenzlige Situation komplett ohne Verluste übersteht.

Die Vielfalt an Mechs sorgt dafür, dass sich jeder seinen eigenen Spielstil entwickeln kann oder sich selber Herausforderungen stellen kann.

Into the Breach nimmt ein Szenario und steckt dieses in ein nicht oft gesehenes Spielkonzept. Diese Kombination funktioniert aber überraschend gut. Die kurze Dauer der einzelnen Kampagnen sorgt dafür, dass man schnell neue Teams testen oder ohne große Verluste von vorne beginnen kann. Sollte man aber ein Spiel mit viel zusammenhängender Spielzeit und Story suchen, so ist man hier leider falsch.

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