Despair, der Name ist Programm

Dank Steam haben wir alle Zugriff auf all die schönen und guten Spiele, aber wer genauer sucht, der wird auf die dunkle Seite der Macht stoßen. Billige 1€ Spiele, die man nach einer Stunde wieder zurückgibt, weil man sie durchgespielt hat. Despair ist eines dieser Spiele.

Wenigstens ist der Name nicht irreführend, denn wenn man dieses „Horrogame“ spielt, ist man nachher wirklich verzweifelt. Aber warum ist „Despair“ so schlecht? Gute Frage! Man hat alles, was ein 5€ Spiel, das immer auf 1€ runter gesetzt ist, damit man es für ein Schnäppchen hält, braucht. Und das wären:

  1. Ein beliebiger „Game-Maker“ mit dem selbst zwei Affen ein Spiel „programmieren“ könnten. Zu erkennen ist dieser vor allem an seinem Titelbildschirm, schlecht eingefügten Notizen und Premade Assets. Um Geld zu sparen, kann man auf die kostenlose Variante zurückgreifen.
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    Hier ein verräterischer Titelbildschirm
  2. Das Setting: Vorzugsweise wird ein Krankenhaus/Irrenhaus , ein Gefängnis oder eine Untergrundanlage (hier eine U-Bahnstation) verwendet. Den Schauplatz der Wahl füllt man dann mit gestohl… geborgten Assets von anderen Entwicklern. Natürlich muss das ganze auch schön dunkel sein. Despair ist hierfür ein Vorbild für andere „Spiele“: Die U-Bahnanlage ist so dunkel, dass ich das Spiel zweimal neu starten musste, da mir die Batterien ausgingen. Wirklich meisterhaft.
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    Viel Glück, sollte die Taschenlampe ausgehen
  3. Die richtige Steamstore Beschreibung: Natürlich muss man sein Werk auch richtig bewerben. Eine mit Google Übersetzer generierte Nachricht eignet sich dafür bestens. Gelegentliche Grammatikfehler können ruhig ignoriert werden, man kauft das Produkt ja nicht für die Beschreibung. Da das Spiel eh keinen fast keinen Text beinhaltet, kann man hier auch keine Fehler machen.despair.PNG
  4. Zum Schluss benötigt man noch die passende Geschichte: Damit man nicht nur dumm in der Gegend umherirrt ist eine spannende Story nötig. Da das Ausdenken einer solchen Geschichte aber zu viel Arbeit wäre, wählt man einfach aus einem Katalog an tollen Handlungen aus. Da gäbe es den bösen Geist, die allzeit beliebte Horrorfigur aus dem Internet, einen verrückten Serienmörder, etc. Ist das auch noch zu viel Aufwand, kann man einfach einen zufälligen „Antagonisten“ ins Spiel packen, der verfolgt den armen Spieler dann, bis dieser entkommt oder keine Lust mehr hat.
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    Das gruselige Geistermädchen, ein Klassiker

    Hat man alles zusammen, kann man sein Spiel verkaufen.

Kennt ihr andere solcher versteckten Wunder auf Steam? Ich nehme gerne Wünsche an.

Mein Videospielleben, wie alles begann – Blogparade von Gaming Devil

Der Beginn einer tollen Geschichte

Aufgewachsen in einem kleinen bayrischen Dorf hatte ich leider nie richtig viele Möglichkeiten mich zu beschäftigen. Zur nächsten größeren Ortschaft ist es für einen Fußmarsch zu weit und meine Eltern mussten auch oft arbeiten. Zum Glück waren da meine 2 Freunde aus der Grundschule, sonst wäre ich komplett vor die Hunde gegangen. Leider hatten die aber auch nicht immer Zeit, so musste ich anderswo Beschäftigung finden, Glücklicherweise war mein großer Bruder im Besitz einiger Videospiele. Zwar musste ich immer um Erlaubnis fragen, wenn ich seinen Gameboy Color benutzen wollte, jedoch sagte er so gut wie immer ja. Bei seinem N64 war es etwas schwieriger und seine PS 2 durfte ich nicht mal anschauen. Mein Bruder wuchs langsam aus der ganzen Videospielsache raus, bei mir ist das aber hängengeblieben.

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Das bessere No Man’s Sky? | Astroneer

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