Tschüss Google!

Google ist ja bekanntlich die größte und am weiten verbreitetste Suchmaschine der Welt. Die Redensart „etwas googeln“ ist schon längst in den alltäglichen Sprachgebrauch aufgenommen worden. Aber viele meinen, dass Google etwas zu weit mit ihrer Datensammlung geht. Tatsächlich sammelt Google die Daten ihrer Nutzer und verwendet diese für Analyse- und Werbezwecke. Die meisten Menschen wissen das auch, wechseln ihre Suchmaschine jedoch nicht, meiner Meinung nach unverständlich.

Hier will ich euch ein drei alternativen zur Suchmaschine Nr. 1 vorstellen.

byegoogle

(Bing erwähne ich jedoch nicht, da die meisten Bing sowieso kennen)

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„Upload-Filter“ und die Zensur

Eigentlich wollte ich mir einen lustigen Anfang für diesen Beitrag überlegen, und war auch fast schon damit fertig, jedoch finde ich dieses Theme doch zu ernst dafür. Schaut ihr eigentlich Nachrichten, falls ja, was seht ihr da so? Irgendwas über Trump, das Wetter und natürlich Weltthema Nr. 1 die Fußball-WM. Ich will heute aber nicht über Fußball sondern über Freiheit im Internet reden.

Heute wurden nämlich 24 tolle Artikel vom EU-Parlament abgesegnet. Diese Artikel befassen sich mit dem Urheberrecht im Internet, an sich eine tolle Sache, leider hat man es etwas übertrieben und diese 24 Artikel können sich schnell gegen uns wenden. Laut Artikel 13 soll alles Hochgeladene auf Urheberrechtsverletzungen überprüft und gefiltert werden. Das bedeutet jetzt nicht nur, dass es schwerer wird anderes Eigentum wie z.B. Videos zu klauen. Nein. Es heißt, dass alles was wir hochladen gefiltert wird. Meine Reviews wären etwa nicht mehr so möglich, wie ich sie bisher gemacht habe. Aber noch schlimmer finde ich die tatsache, dass so aktiv unerwünschte Inhalte gefiltert werden können. Will ein Journalist etwas veröffentlichen, was anderen nicht gefällt, können diese das verhindern. Und diesen Vorgang nennt man Zensur, etwas wo man in Deutschland stolz darauf war, es nicht zu haben.

Artikel 11 ist ebenso fragwürdig. Laut Artikel 11 muss jeder, der journalistische Arbeit leisten will und diese legal ausüben will eine Lizenz besitzen. Alle, die also legal als Journalisten arbeiten wollen, werden vorher dementsprechend unter die Lupe genommen und eventuell aussortiert. Und das ist nicht in Ordnung.

Aber jetzt fragt man sich vielleicht, warum sich da eigentlich fast niemand darüber aufregt. Und die Antwort ist sehr simpel. Weil einfach keiner darüber bescheid weiß. Es grenzt schon fast an eine Frechheit, solch wichtige Beschlüsse während der Fußball-WM zu treffen, so wirkt es, als wolle man das ganze verheimlichen. Es ist jedoch nocht nicht zu spät. Zahlreiche Petitionen sind schon im Umlauf, um das ganze Vorhaben zu stoppen oder zu verändern. Und hier ist mein Aufruf an jeden, dem seine (Meinungs-)Freiheit im Internet in irgendeiner Form wichtig ist: Redet mit euren Freunden, Eltern, etc. darüber und macht ihnen klar, dass diese Artikel so, wie sie derzeit bestehen nicht akzeptabel sind. Hier geht es nicht nur darum, dass irgendwelche Memes in Gefahr sind, unsere Freiheit im Internet wird gefährdet.

Nehmt euch also bitte die Zeit und schaut euch diese Petition an:

Stop the censorship-machinery! Save the Internet!

Falls ihr noch mehr darüber wissen wollt, tinNendo hat heute ein sehr informatives Video zu diesem Thema veröffentlicht.

 

Und für alle die sich fragen, wo ich die ganze Zeit war, erwartet in nächster Zeit eine neue Review (solange ich bis dahin noch welche schreiben darf), in der ich meine Abwesenheit erkläre.